Freitag, 16. Juni 2017

Traumtänzerin: Sklavin für eine Nacht von Tabea S. Mainberg


 
  
  • Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Veröffentlicht im 18. September 2015
  • ca. 156 Seiten
  • erhältlich als Taschenbuch und eBook
  • Einzelband



Claire möchte sich unbedingt selber beweisen, dass sie endgültig über den Mann und Herren ihrer Träume, Mason, hinweg ist. Dafür möchte sie sich einem Mann vorbehaltlos hingeben, einen Mann den sie nicht kennt oder gar liebt. In einem Forum trifft sie auf Sir Baxter und kann seiner Einladung nicht widerstehen. Bei einem persönlichen Treffen werden die Spielregeln bestimmt. Und eines ist ganz klar. Claire wird mit dem Betreten von Sir Baxters Villa alle ihre Rechte abgeben. Dort soll sie sich komplett unterwerfen. Immer wieder hadert Claire mit sich selber, bringt allen Mut auf und stellt sich der Herausforderung. Oder?

Diese Kurzgeschichte wird in der dritten Person mit einem flüssigen und anschaulichen Schreibstil erzählt. Hauptsächlich begleitet der Leser Claire bei ihrem Abenteuer und bei dem Versuch Mason für immer aus ihrem Herzen zu verbannen. Tabea S. Mainberg hat mit Claire eine sehr sympathische Protagonistin erschaffen, die unheimlich stark und gleichzeitig auch verletzlich ist. Ihre Gefühle sind lebhaft dargestellt und ich konnte den Wunsch von Claire gut nachvollziehen. Das sie dabei immer wieder einen inneren Konflikt austrägt, macht die Geschichte äußerst glaubwürdig und realistisch.
Die erotischen Szenen sind sehr intensiv und lebhaft beschrieben, sodass eine ganze besondere Atmosphäre beim Lesen entstanden ist. Dies wird zusätzlich durch den chronologischen Handlungsaufbau unterstützt, der dafür sorgt, dass immer ein gewisses Maß an Spannung vorhanden ist.
Obwohl dies eine recht kurze Geschichte ist, hat sie mich wunderbar unterhalten.



Gesamteindruck 📖 📖 📖 📖 📖
Schreibstil     
Logik 💡💡💡💡💡
Spannung 💥💥💥
Gefühl / Liebe ❤ ❤ ❤ ❤

Erotik 💋 💋 💋 💋 💋 
Kaufempfehlung


Link zum Kauf des Buches

Mittwoch, 14. Juni 2017

Kill den Drill - make love not war von Kate Franklin und Melanie Weber-Tilse



  • Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Veröffentlicht im 17. April 2017
  • ca. 298 Seiten
  • erhältlich als Taschenbuch und eBook
  • Band 1 von der Kill den Drill - Reihe
Madison Summer, kurz Maddie, lebt wie in einem goldenen Käfig und ist verzweifelt. Ihr reicher Vater möchte, um eine gewinnbringende Fusion abzuschießen, Maddies Ehemann bestimmen. So fasst sie einen tollkühnen Plan, glaubt aber selbst nicht so ganz daran. Doch der Plan gelingt und doch gerät alles aus den Fugen.
Sergeant Jared Thomas, kurz "The Torture", findet den Dienst auf der U.S. Army Base in Böblingen, Deutschland, nicht so toll. Da er auch Drill Instructor ist, soll er zwanzig Frischlingen Disziplin und Ordnung bei bringen. Unter ihnen ist eine Frau. Obwohl Jared nicht begeistert darüber ist, versucht er das Beste daraus zu machen. Aber es kommt alles ganz anderes und rüttelt an Jared seinen Grundfesten.


Mit einem wunderbar flüssigen und witzig spritzigen Schreibstil ist die Geschichte in der ich-Form geschrieben. Der Leser begleitet abwechselnd, mit den Kapiteln, Maddie und Jared bei ihren persönlichen Erlebnissen. Die Kapitel haben eigene Überschriften und sind mit dem Namen desjenigen Protagonisten gekennzeichnet, der gerade durch seine  Handlungen sowie Gedanken- und Gefühlswelt führt.
Der raue Ton der Army wird, meiner Meinung nach, gut vermittelt, sodass ich mir die Szenerie bildlich vorstellen konnte. 
Beide Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet. Durch ihre Ecken und Kanten wirken sie authentisch und waren mir dennoch immer sehr sympathisch.
Die Handlungen wurden chronologisch und logisch erzählt, sodass ich stets im Lesefluss gewesen bin. Die erotischen Szenen sind gefühlvoll erzählt. Zwischen manchen Handlungen liegen manchmal auch mehrere Tage, sodass die Geschichte zwar komprimiert wirkt, jedoch den Protagonisten Zeit für Annäherungen lässt.

Fazit: Eine locker, leichte Geschichte. Hier muss nicht alles auf die Goldwaage gelegt werden, es ist unterhaltend und macht Spaß. Mir hat es super gefallen.


Gesamteindruck 📖 📖 📖 📖 📖
Schreibstil
Logik 💡💡💡💡
Spannung 💥💥💥💥
Humor 😊 😊 😊 😊
Erotik  💋 💋 💋 💋
Liebe / Gefühl 
Kaufempfehlung

Vielen Dank an Melanie Weber-Tilse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar. Davon ist meine Rezension jedoch nicht beeinflusst worden

 

Dienstag, 13. Juni 2017

Geist von Michael Barth

 
 

  • Books on Demand
  • Veröffentlicht 12. April 2017
  • ca. 256 Seiten
  • erhältlich als Taschenbuch und eBook
  • Einzelband
Christian ist zwanzig und nie besonders gut in der Schule gewesen. Dafür liebt und sammelt er alles rund um das Thema Horror. Besonders stolz ist er auf seine umfangreiche DVD Sammlung. Christian steht Mitten im Leben, hat eine Freundin und auch eine Ausbildungsstelle. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall und sein bester Freund kommt dabei ums Leben. Danach ist nichts mehr wie vorher. Seltsame, beunruhigende Vorkommnisse treten immer dann auf, wenn Christian bewusst zur Ruhe kommt. Niemand scheint ihm zu glauben, außer sein Freund Tim. Gemeinsam versuchen sie dem Grauen auf den Grund zu gehen.
 
Erzählt wird dieser Psychothriller, indem nichts ist wie es scheint, in der Form des Erzählers. Hauptsächlich begleitet der Leser Christian auf seinem ganz persönlichen Horrortrip. Dabei kam ich dem jungen Mann sehr nahe, konnte mich sehr gut auf seine Gefühls- und Gedankenwelt einlassen. Geschickt beleuchtet Michael Barth auch andere Facetten und Zusammenhänge, lässt den Leser hin und wieder auch andere Figuren begleiten. Dadurch holt er die Geschichte immer wieder auf eine andere Spur, sodass ich mir nie sicher sein konnte, wohin die Reise gehen wird.

Der Schreibstil ist flüssig und verständlich formuliert. Die Handlungen bauen sich logisch aufeinander auf, wobei der Eindruck einer chronologischen Reihenfolge entsteht.
Manche Szenen haben mir nur eine erhobene Augenbraue entlocken können. Dies ist aber dem Umstand geschuldet, dass ich eher ein rational denkender Mensch bin und mir während dieser Szenen andere Gedanken nach der Ursache gemacht habe. So war ich von dieser Geschichte absolut gefesselt, denn ich wollte dem Rätsel auf die Spur kommen. Ganz besonders sympathisch fand ich, dass Michael Barth einen meiner Lösungsansätze auch im Buch behandelt hat. Mit der wahren Auflösung habe ich jedoch nicht gerechnet. Für mich entfaltete sich der wahre Horror erst zum Schluss und hat mich noch lange darüber nachdenken lassen.

Fazit: Unbedingt lesen. Auch wenn das Thema am Anfang sonderbar erscheint, so entwickelt sich doch ein erschreckend realistisches Szenario.

Gesamteindruck 📖 📖 📖 📖 📖
Schreibstil     
Logik 💡💡💡💡💡
Spannung 💥💥💥💥💥
Mord 🍴🍴🍴
Kaufempfehlung
 
Vielen Dank an Kerstin Barth und Michael Barth für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar. Davon ist meine Rezension jedoch nicht beeinflusst worden.

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